| Geschichte |
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| Monday, 7. April 2008 | |
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Der Barcode (auch Strich- oder Balkencode genannt) wurde ursprünglich entwickelt, um Informationen auf optoelektronische Weise für Maschinen lesbar zu machen, also mit Hilfe von Kameras oder einem Scanner. Kommerziell erfolgreich eingesetzt wurde er ab 1973 in den USA in Form des Universal Product Code (UPC) mit einer 12-stelligen Nummer (auch für Menschen lesbare Klartextzeile) am unteren Rand. Dieser wurde bereits ein Jahr später in Europa mit der Erweiterung auf 13 Nummern zum EAN-Code weiterentwickelt. Beiden gemeinsam ist, das sie eindimensional (1-D) sind. Ende der 1980´er Jahre wurden erste zweidimensionale Codes (2-D) entwickelt, die im wesentlichen aus gestapelten 1-D-Barcodes bestanden. Daraus entstand dann der erste Flächencode in Form einer rechteckigen Matrix aus schwarzen und weissen Feldern. Beispiele sind der Codablock, PDF417 oder später die echten Matrixcodes wie QR, Aztec oder DataMatrix. Aus dem einfachen Matrixcode entstand durch Hinzufügen einer dritten Informationsebene in Form von unterschiedlichen Farben und der Veränderung von Farbsättigung oder Helligkeit der 3-D-Code (3-D), auch ColorCode genannt. 2007 haben Forscher der Bauhaus-Universität Weimar erstmals einen vierdimensionalen Code (4-D) vorgestellt, bei dem die vierte Dimension die Zeit ist. Realisiert wird diese durch Animation, wodurch der ehemals statische Code dynamisch wird.
Die Entwicklung der 2-D Matrixcodes wurde vor allem in Asien vorangetrieben. 2002 vereinbarten die japanischen Netzwerk-Provider NTT DoCoMo und J-Phone zusammen mit kleineren Serviceprovidern wie 3GVision und Denso und führenden Mobil-Geräteherstellern wie NEC, Sharp und Panasonic eine technologische Kooperation. Ziel war es, für den Konsumentensektor neue Anwendungsmöglichkeiten für die damals grade aufkommenden Kamerahandys zu entwickeln. Daraus entstanden die heutzutage im japanischen Raum marktführenden QR-Codes (Quick Response Codes). Nahezu 100% aller japanischen Handynutzer kennen diese Codes und mehr als zweidrittel von ihnen nutzen sie auch regelmäßig, um damit verknüpfte Informationen mobil abzurufen. In Europa und den USA ist der Einsatz dieser 2-D-Codes im Konsumentenmarkt allerdings noch relativ unbekant. Lediglich in Randbereichen wie Bahntickets oder vereinzelt als unterstützende Maßnahme bei Werbekampagnen finden die praktischen Codes Verwendung. Dagegen hat sich im B2B-Sektor (Business2Business) vor allem im Bereich Logistik dieses Technologie bereits flächendeckend durchgesetzt und ist weiter auf dem Vormarsch. |
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